Grüße aus dem wilden Kurdistan

von monochromeblue

Ausstellung meiner Reisefotografien

Einige Fotos von diesem Blog könnt Ihr Euch jetzt auch in GROß sehen.

Ab 5. März 2013 sind meine Reisefotografien in der Ökoase – Kleine Ulrichstraße 2, 06108 Halle (Saale) ausgestellt. Das vegetarische Restaurant ist  Mo-Sa 8.30-19 Uhr geöffnet. Ich würde mich freuen, wenn Ihr vorbeischaut…

Maultier

Maultier

Mach´s passend!

DIY – Reparieren, Recyclen, Heimwerken

Kurdistan ist ein Land voller stolzer Heimwerker. Aus verschiedenen Gründen wird hier gewerkelt was das Zeug hält. Einerseits sind viele importierte Produkte von sehr schlechter Qualität. Zum Beispiel bricht der Wasserhahn für den Garten schon beim festmachen ab oder Spielzeug für die Kinder hält gerade mal 5 Minuten. Andererseits gibt es zwar laut Aussage meiner Verwandten alles, aber es ist trotzdem schwierig viele Produkte zu besorgen oder sie sind relativ teuer.

Man benutzt vor allem Dosen und Plastikflaschen wieder. Sie dienen oft als Blumentöpfe. Verschlüsse von PET-Flaschen werden gerne als Ersatz für Heißkleber verwendet. Damit kann man fast alle Plastikteile reparieren beispielsweise die ausgebrochene Tür vom Gefrierfach des Kühlschranks oder sämtliches kaputtes Kinderspielzeug.

Dosenrecycling
Recycling – Blumentöpfe für Pflanzen

Gerne baut man Obst und Gemüse an, da regionales Obst und Gemüse auf dem Markt rar geworden ist, weil die Landwirtschaft sich für die Bauern oft nicht mehr lohnt. Obst und Gemüse werden oft aus China oder anderen Ländern importiert und sind zwar billiger, aber geschmacklich und qualitativ oft nicht zufriedenstellend.

Natürlich wird Zuhause fast immer selbst gekocht. Besonders aber, wenn Gäste eingeladen sind. Dann wird eine Tafel auf dem Fußboden des Wohnzimmers improvisiert und es gibt die Spezialitäten des Hauses.

Gäste zum Essen

Gäste zum Essen

Trsch - das saure Lieblingsgewürz wird zu Pulver gestoßen

Trsch - das saure Lieblingsgewürz wird zu Pulver gestoßen

Viele Sachen muss man selbst bauen, weil gute Handwerker gefragt sind und lieber auf den vielen Großbaustellen arbeiten, als sich um Kleinigkeiten zu kümmern. Mein Schwager hat sein Landhäuschen fast allein gebaut. An einem Nachmittag hat er die Veranda überdacht, damit mehr Schatten auf das Haus fallen konnte.

Heimwerker

Heimwerker

Auch die häusliche Stromversorgung wird hauptsächlich selbst übernommen. Die Ergebnisse kommen einem als Außenstehenden leicht gefährlich vor.

Stromkabel

Stromkabel

Achtung Kontrolle!

In Kurdistan ist man von offizieller Seite sehr stolz, dass es keine Terroranschläge im kurdischen Gebiet gibt. Deswegen gibt es auch an jeder Ecke Check Points und viele Kontrollen bei der Ein- und Ausreise. Natürlich darf man da auch keine Fotos machen… Als Deutscher macht man sich da schon Gedanken über Datenschutz, Freiheit und Korruption.

Aber zurück zur Einreise am Flughafen. Am Anfang fällt einem das gar nicht so auf. Nach der Passkontrolle inklusive Digitalfoto und elektronischem Daumenabdruck, auch für Kleinkinder, gab es noch einen zusätzlichen Sicherheitscheck bevor wir den Flughafen verlassen konnten. Sowohl das Gepäck wurde im Tunnel mit Computer gecheckt als auch wir mussten uns untersuchen lassen. Nach spätestens, ich glaube, es war nach 6 Tagen, muss man bei der Ausländerbehörde seinen Aufenthalt beantragen, wenn man noch kein Visum hat. Sonst könnte es Probleme bei der Ausreise geben, je nachdem welche Kontakte man hat. Wir gingen ein bisschen später mit unserem Verwandten, der bei den Justizbehörden arbeitet, an der Warteschlange vorbei direkt ins Vorzimmer des Chefs. Dort hing ein riesiger Plasmabildschirm um die Nachrichten der Partei auf die Wartenden herabrieseln zu lassen. Im Büro des Chefs reichte man uns Wasser und zur Freunde der Kinder Süßigkeiten. Nach einem kurzen Gespräch war alles OK. Unsere Pässe wurden gleich an die zuständige Stelle weitergeleitet und trafen dort noch vor unserem Erscheinen ein. Foto, Fingerabdruck und … großes Erstaunen für mich Bluttest. Also gingen wir weiter ins Arztzimmer, wo schon ca. 5 Leute vor mir warteten. Ich zeigte meinen Pass und bezahlte ca. 20 Euro um mir in den Arm stechen zu lassen. Die Ärztin bestrich mir die Armbeuge mit rosarotem Sirup, um mir gleich darauf Blut zu entnehmen. Eigentlich hätte ich nicht mal Anspruch auf ein Pflaster gehabt und ich möchte auch nicht über die Handschuhe nachdenken, die die Frau bestimmt schon den ganzen Morgen trug. Auf jeden Fall erhielt ich jetzt auch meinen Aufenthalt und wir konnten nach Hause fahren. Den Sinn des angeblichen AIDS-Tests mag ich auch anzweifeln, denn man bekommt den Befund nie mitgeteilt und hat auch keine Adresse, unter der man residenzpflichtig wäre und erreicht werden könnte.

Macht man Ausflüge aufs Land findet man an jeder wichtigen Stelle einen Checkpoint. Das kann eine kleine Unterstellmöglichkeit sein, aber auch eine Art „Grenzübergang“ bei großen Verkehrsadern. Normalerweise wird man durchgewunken, wenn das Autokennzeichen aus der Region ist und somit ins gleiche „Parteigebiet“ gehört. Diese Check Points gibt es bis hoch in die Berge, wo es nicht einmal mehr befestigte Straßen gibt. Aber auch dort tun Soldaten mit Maschinengewehren Tag und Nacht ihren Dienst. Kommt man jedoch in ein anderes Gebiet, werden durchaus Fragen gestellt und Pässe verlangt und dann auch ausführlich betrachtet. Über den Sinn dieses engmaschigen Kontrollnetzen kann man geteilter Meinung sein. Man kann aber an den Check Points auch gut nach dem Weg fragen und den Jungs dann eine gute Zeit wünschen. Einmal soll ein Check Point auch dazu beigetragen haben einen Mord aufzuklären…

Irgendwann kam der Tag unserer Abreise. Also sind wir mit unserem Verwandten, der bei den Justizbehörden arbeitet, zum Flughafen gefahren. Er parkte, stieg aus, ging weg, kam nach einer Weile wieder. Wir konnten zur ersten Kontrolle am Eingang vom Flughafengelände gehen. Zu unserer großen Überraschung wurden nicht nur unsere Pässe angesehen, sondern auch unser Gepäck per Hand kontrolliert und zwar jeder einzelne Koffer von allen. Es ist ein Wunder, dass wir die Koffer nach dieser groben Wühlerei, wieder zubekommen haben. Die restlichen Passagiere fuhren jetzt mit einem Shuttlebus zum Flughafengebäude. Unser Verwandter durfte uns jedoch mit seinem Auto noch bis zum Flughafengebäude bringen.
Dort wurde nochmal Pass überprüft und unser Körper und unser Gepäck elektronisch geprüft. Danach konnten wir unsere Koffer zum Schalter der Airline bringen. 3. Passkontrolle. Unsere Koffer überschritten zwar nicht unser Gewichtskontingent, aber die einzelnen Koffer waren angeblich zu schwer und wir sollten 6 Kilo in Tüten umpacken. Mit einiger Überzeugungsarbeit konnten wir das gerade noch umgehen.
Wir gingen weiter Richtung Gate. 4. Passkontrolle mit Foto und Fingerabdruck. 10 m weiter nochmal Pass- und Gepäckkontrolle mit Leibesvisitation. Diese 5. und Gott-sei-Dank!, letzte Kontrolle wurde aber von den gleichen Beamten durchgeführt wie die zweite Kontrolle. Auf unsere Nachfragen hin sagte man uns es gäbe zu wenig qualifiziertes Personal für diese Arbeit. Ich finde weniger und dafür besser, könnte auch mehr sein.

Eis aus der Tiefkühltruhe

Gerade wollte ich mir ein Eis aus der Tiefkühltruhe gönnen. Ich habe den Deckel aufgeklappt und sah das:

Tiefkühltruhe

Tiefkühltruhe mit zerlegtem Hühnchen

Kaugummi aus der Natur

Heute gibt es Informationen zum hiesigen Kaugummibaum:

Aus der Rinde des Qazwan-Baumes lässt sich ein Harz gewinnen, aus dem natürlicher Kaugummi hergestellt werden kann. Aber die Gewinnung und Herstellung ist aufwendig und so wird ein Großteil des Produkts zum Beispiel nach Russland und Iran exportiert. Das Harz wird aber auch zur Herstellung von Arzneimitteln in der Pharma-Industrie genutzt und verletzte Tiere suchen nach dem Harz des Baumes, damit ihre Wunden besser heilen. Die Früchte des Baumes kann man im Frühjahr auch essen. Sie schmecken säuerlich harzig und werden vor allem mit Joghurt verzehrt.

Gestern hatten wir das Vergnügen einem Meister bei der Arbeit sehen: Er hat erst kleine Löcher in die Rinde gehackt. Dann formte er aus etwas Ton eine kleine Schale, die er unter das Loch klebte. Nach 10 Tagen wird er nochmals kommen und die Löcher nachhacken. Aber trotzdem tritt nach 15 Tagen kein Harz mehr aus. Die Rinde heilt innerhalb kurzer Zeit von selbst. Wenn ältere Bäume länger als 2 Jahre nicht auf diese Weise geschröpft werden, vertrocknen sie sogar. Vermutlich verstopft das Harz die Lebensadern des Baumes.

Der Mann zeigte uns auch einen anderen jüngeren Baum, den er vor ein paar Tagen bearbeitet hatte. In den Tonschalen hat sich transparentes, aber wunderschön bläulich schimmerndes Harz gesammelt. Die Schälchen können bis zu 2 Monate am Baum bleiben bis das Harz weiterverarbeitet wird. Es wird gekocht bzw. in der Sonne verflüssigt und anschließend gefiltert.

Rund um Qara Dagh und Dabandikhan

LKWTransit Iran

LKW Transit zwischen Kurdistan und Iran

Die Passstraßen sind an den Hängen ungesichert. Große LKWs transportieren ihre Waren über die offiziellen Grenzübergänge. Für alles Verbotene gibt es genügend Schmuggelmöglichkeiten über abgelegene bergige Ziegenpfade. Die sommerliche Hitze und die schweren Transporter zerstören die Straßen im Gebirge. Die Spurrinnen der Räder sind teilweise so tief, dass die PKW Fahrer manchmal nicht wissen, wo sie fahren sollen. Zwischen den Lastwagen findet ein permanentes Elefantenrennen statt. Ständig muss man wilden Überholern in steilen Kurven durch Bremsen das Leben retten.

Samtberge

 Das vertrocknete Gras schimmert im Licht der untergehenden Sonne wie Samtgewebe.

Über den assyrischen Herrscher Naram-Sin, den das Relief darstellt, ist nur sehr wenig bekannt:

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=1197160.html

In diesen Höhlen soll der Geschichte nach ein ganzes Volk überlebt haben. Mein Schwager erzählte, dass er über eine halbe Stunde in der großen Höhle spazieren war und kein Ende in Sicht kam. Leider konnten wir die Höhlen nicht selbst erkunden. Der Fahrweg war zu schlecht und zu steinig für unser Auto.

Höhlen

Berg mit den großen Höhlen

Rundreise zum Stausee Dukan

 

Ort zum Picknicken: Man kann die mitgebrachten Gartenmöbel in das flache Wasser stellen und die Kühle beim Essen genießen oder man macht zur Abkühlung eine Wasserschlacht.

Maultiere, Ziegen, Schafe und Kühe trifft man oft am Straßenrand, wenn man über Land fährt.

Schattenbäume

Schattenbäume

Wenn man durchs Tal fährt ist man sehr froh einen schattigen Platz unter einem Baum für eine Rast zu finden. Auch der Automotor und die Kühe schätzen das sehr. Das verrieten uns die vielen Kuhfladen unterm Baum.

 Der Stausee in Dukan ist der größte Kurdistans.

Hier wird Kebab und Hühnchen gegrillt, getrunken, viel geredet, geschlafen und die Kinder spielen.

Es ist sehr modern sich ein Häuschen auf dem Land zu bauen je auffälliger um so besser. Der Farbwahl sind keine Grenzen gesetzt. Das Häuschen meines Schwagers ist z.B. knallrot. Auf einigen Grundstücken sind viele bunte Lampen installiert. Man fühlt sich nachts fast wie auf einem Jahrmarkt.

Laden orange

Laden orange

An den Hauptstraßen, die aufs Land führen gibt es Läden, die alles verkaufen, was das städtische Picknickerherz begehrt.

Grillrestaurant

Grillrestaurant

 Wer nicht selbst grillen will, kann auch professionell grillen lassen. Es gibt gegrillte Karpfen, Hühnchen, Tomaten, Zwiebeln und natürlich Kebab in vielen Varianten.

Slemani mit Hochhaus

Sulaimaniya mit Hochhaus

Das Ende der Reise:

Eine große Hauptstraße führt in die Stadt. Im Hintergrund sieht man das noch im Bau befindliche größte Hochhaus Kurdistans. Was wie eine Schnellstraße aussieht, ist in Wirklichkeit ein riskantes Unterfangen. Es gibt überall Einbuchtungen auf dem Mittelstreifen, damit die Autos umkehren können. Dabei fährt man einfach ohne zu blinken und zu gucken auf die entgegengesetzte Spur. Kurz davor befinden sich Bodenwellen. Sie sollen dafür sorgen, dass langsam gefahren wird um dadurch Unfälle zu verhindern. Meist jedoch sind die Schwellen eher eine Gefahr für Leib und Leben. Wenn man Glück hat, gibt es ein Verkehrsschild oder die Wellen sind gelb schwarz gestreift, damit darauf aufmerksam werden kann. Wenn man Pech hat sind es Bergketten aus Asphalt. Sie sind fast unsichtbar und unkalkulierbar. Sobald man so ein Hindernis erkannt hat, sollte man schnell die Warnblinkanlage betätigen, bevor man in die Eisen geht oder es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Auto von hinten im dichten Verkehr gerammt wird. In kleinen Dörfern sind die Schwellen manchmal durch eine Reihe Steine oder schweren Müll (alte Autoreifen, Metallteile etc.) markiert.

Umkehren

Umkehren

Fotos von den Bergen

Neue Fotos aus der Stadt

An jeder Ecke wird gebaut oft mit altmodischen Holzstützen.

Granatäpfel und Feigen

Heute ein botanischer Diskurs: Jeder deutsche Hobbygärtner würde neidisch, wenn er sähe, was hier mit wenig Pflege prächtig gedeiht.

Im Stadtgarten meiner Schwiegermutter wachsen Olivenbäume. Sie legt diese Oliven im Herbst für den Winter ein. Als wir vor einem Monat hier ankamen gab es gerade reife gelbe Mispeln an einem Baum mit großen Blättern und es blühten gerade die Granatapfelbäume herrlich rot. Mittlerweile sind daraus schon ansehnliche Kugeln geworden. Wenn sie reif werden platzen die Früchte am Baum auf und warten darauf gegessen zu werden.

Weil es im Sommer sehr heiß ist, blühen einige Blumen erst nach Sonnenuntergang auf und vertrocknen am nächsten morgen, sobald die Sonne darauf scheint. Schatten spenden tagsüber vor allem große Weinstöcke über Pergolen. Die Trauben isst man in Kurdistan auch gerne grün. „Die sind schön sauer.“ bekommt man hier zu hören. Kurden lieben Trsch in Deutschland besser bekannt als Sumak. Das ist ein saures Gewürz, welches aus den linsenförmigen Früchten eines Baumes gewonnen wird. Den Essigbaum gibt es in Deutschland auch als Zierform. Er hat pyramidenförmige Fruchtstände, die sich im Herbst rot färben. Eine weitere saure Spezialität ist in Essig eingelegtes Gemüse. Jede Familie hat da ihr eigenes Geheimrezept.

Auf dem Land haben wir gestern die ersten Mandeln vom Baum probiert. Sie sind jetzt noch etwas bitter und sind um so süßer je reifer sie werden. Von hier kommen viele andere Pflanzen die wir in Europa im Garten haben oder deren Früchte wir gern essen: Rosen, Stockrosen, Nelken, Narzissen, Tulpen, Oleander, Feigen, Minze. Die Tuur-Früchte sehen aus wie weiße oder rote Himbeeren, wachsen aber an großen Bäumen. Gurkengewächse gibt es in ganz verschiedenen Sorten und Geschmacksrichtungen. Die riesigen Wassermelonen haben eine längliche Form und schmecken meist vorzüglich. Sie werden an Obstständen zu riesigen Pyramiden gestapelt. Melonen besonders Honigmelonen sind sehr gut, wenn man hier Durchfall hat. Sie stellen dem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung, die leicht vom Darm aufgenommen werden kann.

Im Frühjahr regnet es viel und die Wiesen sind saftig grün, aber jetzt im Sommer sind sie gelb und trocken. Vor kurzen wollten wir ein bisschen wandern gehen. Aber entweder trottet man hier die Straße entlang oder man sucht sich „Ziegenpfade“. Früher war es einfach ihnen zu folgen, aber in der freien Wirtschaft wird der Besitz immer wichtiger, sodass immer mehr Grundstücke auf dem Land umzäunt werden. Das macht querfeldeinlaufen schwieriger und vor allen Dingen den Viehhirten die Arbeit schwerer. Nicht zuletzt wird sich dadurch auch die Pflanzenwelt verändern. Früher gab es keinen festen Besitz auf dem Land. Wer drei Jahre das selbe Feld bestellte, dem gehörte es. Seit einigen Jahren wird der Besitz jedoch im Grundbuch eingetragen und damit werden auch die früheren ländlichen Strukturen zerstört.

Wir jedenfalls wollten die „Ziegenpfade“ entlang gehen. Ehrlich gesagt habe ich das ziemlich bereut. Es gab nicht nur viele verschiedene Disteln u. a. blaue Kugeldisteln, die ich als Kind in unserem Garten immer sehr schön fand, sondern vor allem Gräser mit stacheligen Samenkapseln, die sich an jedes Fitzelchen Socke und Schuhfutter kletteten und fürchterlich stachen. Abmachen konnte man sie kaum. Nach der Wanderung habe ich die Socken im Müll entsorgt. Die Schuhe haben wir bis jetzt nicht wieder benutzt …

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